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Die Rechte der Kinder
1. Kinder sind Menschen
Kinder sind Menschen, die noch nicht 18 Jahre alt sind. Mit 18 Jahren bist
du erwachsen. Du hast dann dieselben Rechte wie die Erwachsenen, deine
Eltern, Lehrpersonen oder Nachbarn. Es gibt Länder, die hier eine
Ausnahme machen. Dort erhalten Kinder früher die Rechte der
Erwachsenen.

2. Alle Kinder sind gleich
Alle Kinder sind gleich. Die Regierungen respektieren die aufgeschriebenen
Rechte immer, zu jeder Zeit, für alle ihre Kinder, auch wenn die Kinder
- aus einem anderen Land stammen
- eine andere Hautfarbe haben
- ohne Unterschied, ob sie Mädchen oder Jungen sind
- eine andere Sprache sprechen
- an einen anderen Gott oder an keinen Gott glauben
- Eltern haben, die anders denken als deine
- reicher oder ärmer sind als du
- behindert sind

3. Die Kinder zuerst
Eltern lassen sich scheiden, Kinder werden misshandelt, oder Kinder
begehen Straftaten. In einer solchen Situation müssen Richter und
Richterinnen mit den Eltern und den Kindern oder mit anderen Menschen
eine Lösung für diese Probleme finden. Dabei sind sie verpflichtet, immer
auch an die Kinder und ihre Zukunft zu denken. Eine Lösung ist nur dann
gut, wenn sie auch für die Kinder gut ist.
Wenn neue Häuser gebaut, Spielplätze eingerichtet oder Strassen geplant
werden, müssen die Planer an die Kinder denken.
Das Land, in dem du lebst, verpflichtet sich, dich zu schützen. Was aber
können die Regierungen tun, um dich zu schützen? Zum Beispiel können
sie die Gesetze ihres Landes so aufschreiben, dass die Kinder geschützt
sind. Sie können «Büros» einrichten, wo Menschen helfen und sich für die
Kinder einsetzen, wie etwa Fürsorgestellen, Gesundheits- und Jugendämter.
Aber auch Schulen, Mütterberatungsstellen, Kinderheime, Horte,
Kindergärten usw. werden dafür eingerichtet.

4. Kinderrechte müssen eingehalten werden
Die Vertragsstaaten tun alles, um die hier aufgeschriebenen Rechte der
Kinder zu gewährleisten. Wenn Rechte hier aufgeschrieben sind, die du
nicht hast, wird dein Land seine Gesetze ändern. Vielleicht müssen sie neu
geschrieben werden. Vielleicht müssen sie nur etwas angepasst werden.
Dort wo Kinder Hunger leiden, wo sie an Krankheiten sterben oder nicht zur
Schule gehen können, ist es sehr schwierig, die Rechte der Kinder zu
wahren. In solchen Ländern müssen die reichen Staaten wie zum Beispiel
unser Land helfen, damit die Kinder überleben können.

5. Eltern stehen ihren Kindern bei
Für die Kinder sorgen die Eltern. Sie versuchen dabei, ihre Kinder so zu
betreuen, dass keine Kinderrechte verletzt werden. Die Regierungen
unterstützen sie dabei.
Die Eltern stehen ihren Kindern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum
geht, die eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen.

6. Leben und Überleben
Jedes Kind hat das Recht zu leben. Die Regierungen unternehmen alles,
damit die Kinder überleben und Kinder sein können. Was dies bedeutet,
möchtest du wissen? Kinder müssen nicht hungern, bei Erkrankung erhalten
sie Medikamente, sie haben Zeit zum Spielen und Lernen, usw.

7. Jedes Kind hat einen Namen und eine Staatsangehörigkeit
Wenn ein Kind geboren wird, erhält es einen Namen. Dieser Name wird im
Register seines Wohnortes eingetragen. Deine Eltern haben dies damals
getan, als du geboren wurdest. Gleichzeitig wirst du Bürger oder Bürgerin
eines Landes. Man nennt dies die Staatsbürgerschaft. Meistens ist es das
Land, aus dem dein Vater stammt. Es kann aber auch sein, dass du
denselben Pass hast wie deine Mutter.
Jedes Kind hat das Recht, seine Eltern zu kennen und mit ihnen zu leben.
Es gibt Kinder, die nicht mit ihren Eltern leben können, weil diese in einem
fernen Land arbeiten. Andere Kinder stammen aus einem anderen Land und
haben Eltern von hier. Sie wurden von diesen Familien aufgenommen und
adoptiert. Trotz den neuen Eltern haben diese Kinder das Recht, ihre
leiblichen Eltern zu kennen. Die leiblichen Eltern sind jene, die dich gezeugt
und geboren haben.
Es gibt Kinder, die haben keine Staatsbürgerschaft. Vielleicht mussten sie
fliehen, oder sie wurden in ihrem Land von ausländischen Eltern adoptiert
und haben dadurch ihre eigene Staatsbürgerschaft verloren. Im Land der
neuen Eltern muss das Gesetz die Adoption ebenfalls anerkennen. Nun gibt
es Länder, die dies nicht ohne weiteres tun. Unser Gesetz hier
beispielsweise verlangt von den neuen Eltern, dass sie das Kind zuerst als
Pflegekind in ihre Familie aufnehmen. Nach zwei Jahren können sie die
Adoption beantragen. Man ging davon aus, dass es für die zukünftigen
Eltern und das Kind besser ist, wenn sie eine Zeitlang miteinander leben
können. Dies sollte vor allem auch dem Schutz des Kindes dienen. Wenn
sie das Kind nach zwei Jahren nun nicht adoptieren, erhält es die
Staatsbürgerschaft der neuen Eltern nicht und bleibt deshalb staatenlos.
Denn seine eigene Staatsbürgerschaft hat es bereits aufgegeben. Die
Regierungen der verschiedenen Länder schliessen miteinander Verträge ab,
um solche Situationen zu vermeiden. Denn die Konvention möchte, dass
kein Kind staatenlos bleibt.

8. Kinder kann man nicht verwechseln!
Jedes Kind hat einen Namen, eine Staatsangehörigkeit und eine Familie. Es
gibt aber Kinder, die haben ihre Familie verloren oder wurden ausgesetzt. Es
sind Findelkinder. Andere Kinder mussten in ein fremdes Land fliehen, weil
die Not in ihrer Heimat zu gross war. Findelkinder haben keinen Namen und
gehören zu keiner Familie, Flüchtlingskinder haben ihre Staatsangehörigkeit
verloren. Ihnen muss geholfen werden. Manche werden adoptiert und
erhalten nach zwei Jahren den Namen und die Staatsangehörigkeit ihrer
neuen Eltern.

9. Wenn Kinder von ihren Eltern getrennt leben
Ein Kind darf nicht von seinen Eltern getrennt werden, wenn die Eltern das
nicht wollen.
Es kann sein, dass ein Gericht entschieden hat, Kinder von ihren Eltern zu
trennen. Zum Beispiel wenn die Eltern das Kind misshandeln, es sehr stark
und immer wieder schlagen oder ihm sonst was Schlimmes antun. Es kann
auch sein, dass die Eltern sich nicht um ihr Kind kümmern.
Die Richter und Richterinnen sprechen mit dem Kind und versuchen
herauszufinden, was das Kind darüber denkt und was es sich wünscht. Sie
hören auch die Eltern an und befragen Menschen, die das Kind gut kennen.
Anschliessend beraten und diskutieren sie darüber. Erst dann entscheiden
sie, wo das Kind leben wird.
Auch wenn das Kind von seinen Eltern getrennt lebt, hat es das Recht, den
Kontakt mit ihnen aufrechtzuerhalten. Vielleicht schreibt oder telefoniert es
ab und zu, vielleicht besucht es sie.
Es kann sein, dass die Eltern oder ein Elternteil im Gefängnis leben oder
dass sie gestorben sind, und das Kind weiss von allem nichts. Das
Schicksal seiner Eltern zu kennen ist das Recht jedes Kindes, sofern es
stark genug ist, die Wahrheit zu ertragen. Die Regierungen werden dem
Kind bei der Suche nach der Wahrheit helfen und ihm erzählen, was sie über
seine Eltern wissen.

10. Kinder sollen mit der Familie zusammen sein
Viele Kinder können nicht mit ihren Eltern zusammen sein, weil diese in
einem anderen Land arbeiten müssen. Kein Land aber kann den Kindern
verbieten, ständig mit ihren Eltern zu leben. Wenn die Eltern zum Beispiel in
der Schweiz leben und das Kind in Spanien lebt, können sie das Kind zu
sich kommen lassen. Spanien darf dem Kind nicht verbieten, in die Schweiz
zu reisen. Die Schweiz aber darf dem Kind nicht verbieten, hier mit seinen
Eltern zu leben.
Wenn der Vater zum Beispiel in den USA und die Mutter in Ägypten wohnt,
hat das Kind das Recht, ihnen zu schreiben, zu telefonieren und sich mit
ihnen zu treffen. Vielleicht denkst du, das ist doch einfach, ich besteige ein
Flugzeug und fliege zu ihnen. Erinnerst du dich? Wir haben in Artikel 7 über
die Staatsbürgerschaft gesprochen. Es gibt Länder, die lassen nicht alle
Menschen einreisen. Ob sie einreisen dürfen, hängt von ihrer
Staatsbürgerschaft ab. Man sagt dann, sie brauchen ein Visum. Ein Visum
ist die Berechtigung, von einem Land in ein anderes Land reisen zu dürfen,
den Fuss über die Grenzen eines Landes zu setzen. Wenn man nach einer
Berechtigung fragen muss, können Regierungen auch ja oder nein sagen.
Die Konvention verlangt jedoch, dass Kinder in das Land, in dem ihre Eltern
leben, einreisen und aus ihrem ausreisen dürfen.

11. Wenn Kinder entführt werden
Weisst du was «Kidnapping» ist? Menschen nehmen zum Beispiel
Erwachsene oder Kinder mit, ohne dass diese einverstanden sind,
verstecken sie, manchmal fordern sie Geld oder andere Dinge. Es gibt
Kinder, die werden so ins Ausland gebracht. Manchmal von ihren Vätern,
manchmal von ihren Müttern. Diese sind geschieden und möchten, dass ihr
Kind mit ihnen im fernen Ausland wohnt. Das Übereinkommen verbietet dies.
Sollte es trotzdem geschehen, muss das Kind wieder an seine Heimat
zurückgegeben oder in sie zurückgebracht werden. Die Regierungen haben
dafür miteinander einen Vertrag abgeschlossen.

12. Kinder dürfen sagen, was sie denken
Es gibt viele Dinge auf der Welt, die für Kinder wichtig sind: Die Trennung
der Eltern, die Gestaltung der Pausenplätze, die Gefahren im
Strassenverkehr, usw. Die Konvention sagt, dass Kinder zu allen Dingen, die
sie betreffen, sagen können, was sie denken, was sie fühlen und was sie
möchten. Die Meinung der Kinder muss von den Regierungen berücksichtigt
werden, die bei ihren Entscheidungen an die Kinder denken sollen.
Seine Meinung frei äussern heisst aber noch nicht, dass der andere damit
einverstanden sein muss. Es bedeutet erst mal, dass er mir zuhören soll,
über meine Ideen nachdenken wird und erst dann entscheidet. Immer aber
muss gefragt werden, ob das, was das Kind sagt, auch gut für das Kind
selbst, für die anderen Kinder und die Erwachsenen ist. Je älter das Kind ist,
desto mehr weiss es von der Welt und ihren Problemen. Es macht sich
Gedanken darüber, ob das, was es denkt und tut, nur für sich selbst
vorteilhaft ist oder auch anderen dient. Je mehr die Kinder sich mit solchen
Gedanken auseinandersetzen, desto stärker werden die Erwachsenen ihre
Meinung berücksichtigen. Sie sagen dann, die Kinder sind reif genug, um
mitzubestimmen. Kleinere Kinder haben eine andere Reife als grössere
Kinder und Jugendliche. Sie sind von anderen Dingen betroffen und
bestimmen somit auch bei anderen Dingen mit.

13. Jedes Kind soll sich informieren
Bevor du deine Meinung frei äussern kannst, musst du dich informieren.
Denn du musst über die Sachen, die du vertrittst, Bescheid wissen. Es kann
dir sonst geschehen, dass du etwas erzählst, was nicht ganz stimmt, und
dass man dir dann nicht so recht glaubt.
Jedes Kind soll sich informieren können. In Büchern, Zeitungen und
Zeitschriften, über den Computer, das Radio und Fernsehen.
Wenn du sagst, was du denkst, setzt dies voraus,
- dass du anderen das gleiche Recht zugestehst;
- dass du nicht Dinge über Menschen erzählst, die ihnen weh tun.

14. Jedes Kind darf den Glauben an einen Gott bekennen
Artikel 13 besagt, dass du sagen kannst, was du denkst. Dieser Artikel geht
noch etwas weiter. Du hast das Recht zu denken, was du denkst, aber auch
an den Gott zu glauben, an den du glauben möchtest. Es gibt Menschen,
die glauben an Allah, andere an Buddha, wieder andere an Jesus Christus
oder an den Messias. Manche Menschen glauben an keinen Gott. Niemand
kann dir verbieten, so zu beten, wie du es zu Hause gelernt hast, oder jene
Messe zu besuchen, in die du mit deinen Eltern gehst. Mit vierzehn Jahren
kannst du entscheiden, zu welchem Glauben du dich bekennen willst.
Sich zu einem Glauben zu bekennen nennt man Religionsfreiheit. Die
Regierungen achten das Recht deiner Eltern, dich bei der Ausübung deines
Glaubens zu begleiten und zu verstehen.
Zu glauben, denken und sagen, was du möchtest, kann nur dann
eingeschränkt werden, wenn andere sehr darunter leiden.

15. Wenn Kinder sich versammeln
Du hast das Recht, dich mit anderen zu treffen und mit ihnen
zusammenzusein. Es gibt Situationen, wo dieses Recht Kindern nicht
zugestanden wird. Zum Beispiel wenn ältere Kinder sich versammeln, um zu
randalieren, oder Dinge, die anderen Menschen gehören, böswillig zu
beschädigen. Die Menschen, die diese Rechte aufgeschrieben haben,
dachten sich, dass «sich versammeln» heisst: Miteinander diskutieren,
seine Meinung kundtun, sich gemeinsam amüsieren, etwas unternehmen,
usw.

16. Kinder haben Geheimnisse
Vielleicht gibt es Dinge in deinem Leben, die du nicht preisgeben möchtest,
Dinge, die deine Geheimnisse sind. Dein Tagebuch zum Beispiel oder deine
Briefe, deine Art zu leben, deine Familie, all dies gehört zu deinem eigenen
Reich. Niemand ist berechtigt, ohne deine Einwilligung darin zu lesen, dich
auszufragen und danach deine persönlichen Dinge weiter zu erzählen.

17. Medien sollen Kinder fair informieren
So wie du das Recht hast, zu denken, zu sprechen, zu fühlen und zu
glauben, was du möchtest, hast du auch das Recht, dich zu informieren und
Informationen zu erhalten. Informationen gibt es in Hülle und Fülle.
Interessante, informative, lustige, aber auch solche, die ängstigen oder
beunruhigen.
Die Regierungen helfen einander, lustige, informative, interessante und
unbekannte Informationen zu verbreiten. Diese Informationen werden
aufgeschrieben und gedruckt. Im Fernsehen und Radio soll in speziellen
Sendungen für Kinder über Interessantes berichtet werden. Für Kinder, die
nicht die gleiche Sprache sprechen wie du, soll es Sendungen im Fernsehen
und Artikel in Zeitschriften in ihrer Sprache geben. Schau dir doch einmal die
rätoromanischen Sendungen im Schweizer Fernsehen an oder höre
türkische oder spanische Sender im Radio!
Die Regierungen setzen sich auch dafür ein, dass Informationen, die Kinder
ängstigen oder beunruhigen, verboten werden. Dafür erlassen sie Gesetze.
Und an diese Gesetze müssen sich die Zeitungen, das Fernsehen und das
Radio oder die Bilderbuchautoren usw. halten.

18. Eltern tragen die Verantwortung für ihre Kinder
Die Regierungen möchten, dass Mutter und Vater ihre Kinder erziehen und
mit ihnen zusammen sind. Wenn Eltern sich trennen, muss entschieden
werden, ob das Kind beim Vater oder bei der Mutter lebt.
Manche Väter möchten ebensoviel mit ihren Kindern zusammen sein wie die
Mütter. Manche Mütter möchten ebenso in ihrem Beruf arbeiten wie die
Väter. Väter übernehmen dann einen Teil der Hausarbeit, Mütter verdienen
einen Teil des Einkommens. Jetzt gibt es aber viele Mütter und Väter, die
beide arbeiten müssen, weil sonst das Einkommen für die Familie nicht
reicht. Oft sind dann die Kinder allein zu Hause.
Für solche Fälle sollen die Regierungen Krippen, Horte, Tagesschulen oder
andere Betreuungsorte einrichten, wo Kinder sein können.

19. Wenn Kinder misshandelt werden
Du weisst sicher, dass es Kinder gibt, die geschlagen werden. Manchmal ist
es nur eine Ohrfeige, und du spürst, dass die Erwachsenen nicht schlagen
wollten. Wir aber sprechen von Kindern, die mit Besenstangen geschlagen
werden, oder von Kindern, die mit Feuer oder Nadeln gequält werden.
Manche Kinder werden so stark misshandelt, wie wir es uns kaum vorstellen
können. Es gibt Kinder, die alleine leben, ihre Eltern kümmern sich nicht um
sie. Und es gibt Kinder, Jungen und Mädchen, die darunter leiden, dass
Erwachsene ihnen zu nahe treten. Zunahe-Treten kann Verschiedenes
bedeuten. Vielleicht berühren sie das Kind unangenehm, und es fühlt sich
nicht wohl dabei. Das Kind möchte es nicht, es hat Angst und traut sich
nicht, sich zu wehren.
In all diesen Situationen soll den Eltern und Kindern geholfen werden. Die
Regierungen erlassen Gesetze, um die Kinder zu schützen. Es kann sein,
dass es manchmal besser ist, die Kinder von ihren Eltern zu trennen.
Manchmal genügt es, wenn die Familienhilfe und das Jugendamt den Eltern
und den Kindern mit Rat und Tat beistehen. Kinder können zum Beispiel die
Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche anrufen.

20. Kinder erfahren Schutz auch ausserhalb der Familie
Kinder, die keine Eltern mehr haben oder von ihren Familien getrennt werden
müssen, brauchen besondere Fürsorge und Schutz. Erwachsene suchen
dann einen Ort, wo das Kind sich wohlfühlen kann und wo es sich sicher
fühlt. Wohlfühlen kann heissen, dass das Kind vielleicht in einer anderen
Familie lebt, aber in seiner Klasse bleiben oder seine Freunde behalten
kann. Oder dass es in einer Familie leben kann, die dieselbe Sprache
spricht und an denselben Gott glaubt. Die neue Familie nimmt das Kind auf,
pflegt es und liebt es. Manchmal kommt es vor, dass das Kind von der
Familie adoptiert wird. Es kann aber auch sein, dass das Kind mit anderen
Kindern im Heim lebt.

21. Wenn Kinder adoptiert werden
Adoptieren heisst, dass ein Kind in einer neuen Familie lebt und den Namen
und die Rechte dieser Familie erhält. Vielfach sind es Kinder, deren Eltern
nicht mehr leben. Leben die Eltern des Kindes aber noch, müssen sie
einverstanden sein, dass ihr Kind in der neuen Familie lebt. Die leiblichen
Eltern sind einverstanden, dass ihr Kind einen andern Familiennamen trägt
und sie den Adoptiveltern die Erziehung ihres Kindes überlassen.
Bei jeder Adoption muss überprüft werden, ob die neuen Eltern gut für das
Kind sorgen können, ob sie genügend Zeit haben, und ob sich das Kind in
ihrer Familie wohlfühlen kann. Jede Adoption muss von den Behörden
bewilligt werden. Ansonsten ist sie ungültig.
Manchmal ist es nicht möglich, Adoptiveltern aus dem gleichen Land des
Kindes zu finden, oder Familien möchten ein Kind aus einem fremden Land
adoptieren. Das Kind wird dann sein Land verlassen und im Land seiner
Adoptiveltern leben. Im neuen Land erhält es den gleichen Schutz wie die
Kinder, die dort geboren sind oder aufwachsen.

22. Wenn Kinder flüchten
Es gibt Kinder, die ihr Land verlassen müssen. Sie fliehen vor Krieg, Hunger
und Not. Manchmal fliehen sie alleine, manchmal in Begleitung der Mutter,
des Vaters oder mit anderen Menschen. Im neuen Land haben sie ein Recht
auf besonderen Schutz und Hilfe. Insbesondere versuchen die Behörden
herauszufinden, wo die Eltern oder die Verwandten leben, um das Kind
wieder mit ihnen zusammenzuführen. Gelingt dies nicht, haben
Flüchtlingskinder die gleichen Rechte wie die Kinder, die im Aufnahmeland
geboren sind oder aufwachsen.

23. Wenn Kinder behindert sind
Manche Kinder können nicht sehen, nicht hören, nicht gehen, nicht
sprechen - das sind körperbehinderte Kinder.
Manche Kinder lernen sehr langsam, brauchen viel mehr Zeit, um neue
Sachen aufzunehmen und zu behalten und dies, obwohl sie sich sehr
grosse Mühe geben. Auch gibt es Kinder, die manche Sachen gar nicht
lernen können - das sind geistig behinderte Kinder.
Behinderte Kinder haben die gleichen Rechte wie alle anderen Kinder.
Darüber hinaus haben sie das Recht auf besondere Hilfe. Ärztliche Hilfe soll
ermöglichen, ihre Behinderung zu behandeln. Therapien sollen die Folgen
der Behinderung mildern. Schulen bereiten die Kinder auf ein möglichst
selbständiges Leben vor und ermöglichen ihnen, einen Beruf zu lernen.
Trotz der Verschiedenheit von behinderten und nichtbehinderten Kindern
sollen sie möglichst viel miteinander zusammen sein, gemeinsam spielen,
lernen und sich gegenseitig helfen.

24. Kinder wollen gesund sein
Jedes Kind soll gesund sein und gesund bleiben. Deshalb ermöglichen die
Regierungen,
- dass du von einem Arzt oder einer Ärztin behandelt wirst, wenn du krank
bist oder einen Unfall hattest;
- dass Mütter vor und nach der Geburt gut betreut werden, damit ihre Kinder
gesund zur Welt kommen;
- dass Kinder gesund essen und nicht hungern müssen;
- dass Kinder sauberes Wasser zum Trinken und saubere Luft zum Atmen
haben; dass du und deine Eltern wissen, was du tun musst, um gesund zu
bleiben, und wie du dich verhalten musst, um keinen Unfall zu erleiden;
- dass die Erwachsenen alle Kranken nur mit Behandlungsmethoden
pflegen, die der
Gesundheit nicht schaden.

25. Wenn Kinder im Heim oder Krankenhaus leben
Eine Behinderung oder Krankheit kann so schwer sein, dass Kinder für
lange Zeit im Heim oder im Krankenhaus leben und gepflegt werden
müssen. Damit die Eltern sicher sein können, dass ihre Kinder gut
aufgehoben und richtig gepflegt werden, sollen diese Heime von den
Behörden überprüft werden. Dies ist bei uns die Aufgabe der Gesundheits-
und der Jugendämter.

26. Kinder brauchen Sicherheit
Du hast ein Recht auf soziale Sicherheit und auf eine Sozialversicherung.
Was heisst dies aber?
Wenn du krank bist, Medikamente brauchst, im Krankenhaus gepflegt
werden musst, die Ärztin besuchst, kostet das viel Geld. Deine Eltern
versichern dich deshalb bei einer Krankenkasse. Die Krankenkasse bezahlt
die Rechnung für dich und deine Eltern.

27. Kinder sollen nicht in Not leben müssen
Um sich zu entwickeln und wachsen zu können, braucht es viel Liebe und
Zuneigung. Darüber hinaus aber kostet es auch Geld. Beides bekommst du
von deinen Eltern.
Manche Eltern sind arbeitslos oder verdienen nicht genügend Geld, um ihre
Kinder zu ernähren, zu kleiden, zu schulen und die Versicherungsbeiträge
für die Krankenkasse zu bezahlen. In solchen Fällen helfen ihnen die
Jugend- und Sozialämter.
Manche Kinder leben nicht mit beiden Eltern, z. B. weil diese geschieden
sind. Väter oder Mütter, die nicht mit ihrem Kind zusammenleben, bezahlen
Alimente. So beteiligen sie sich an den Kosten für das Kind. Weigern sich
Eltern, dies zu tun, entscheidet das Gericht darüber. Das Jugendamt vertritt
dabei das Kind und hilft ihm.

28. Kinder müssen die Schule besuchen
Kinder haben das Recht zu lernen, was sie interessiert und was sie für das
Zusammensein mit andern Menschen brauchen. Deshalb führen alle Länder
auf der Welt Schulen. Das Übereinkommen besagt sogar, dass es Pflicht
ist, die Schule zu besuchen.
Der Schulunterricht ist kostenlos. Alle Kinder müssen den Unterricht
während neun Schuljahren regelmässig besuchen.
Am Ende der Schulzeit sollen Kinder wählen können, ob sie einen Beruf
erlernen oder noch weiterhin die Schule besuchen möchten. Für viele Kinder
ist dies eine schwierige Zeit. Es gibt Berufsberatungsstellen, die hier den
Kindern und ihren Eltern weiterhelfen.
Deine Lehrerin oder dein Lehrer versucht, in deiner Klasse eine gute
Lernatmosphäre zu schaffen. In Klassen, wo alle Kinder akzeptiert sind, wo
Kinder sich gegenseitig helfen, wo miteinander gelacht, gefeiert und
diskutiert wird, lernen Kinder besser. Straft der Lehrer oder die Lehrerin die
Kinder, so dürfen diese Kinder nicht gedemütigt werden.

29. Was Kinder in der Schule lernen sollen
In der Schule soll nicht nur gelesen, geschrieben und gerechnet werden.
Kinder sollen auch ihre besonderen Begabungen kennen lernen und diese
vertiefen. Sie sollen lernen, ihre eigene Meinung zu haben, diese zu sagen,
und die Meinung der anderen anzuhören und anzunehmen. Sie sollen lernen,
eine gemeinsame Lösung bei unterschiedlichen Meinungen zu suchen. Sie
sollen lernen, sich zu informieren und ihre eigenen Ideen auszuprobieren.
Es ist wichtig, dass Kinder die Sitten und Bräuche ihres Landes kennen und
sich wohlfühlen und auch stolz sind, wenn sie tanzen, singen und leben, wie
sie es in ihrer Heimat tun würden.
Kinder sollen ihre Muttersprache kennen und sprechen. Mädchen und
Jungen haben die gleichen Rechte und Pflichten. Ausländerkinder haben die
gleichen Rechte wie die einheimischen Kinder. Jedes Kind soll lernen, all
dies zu respektieren.
Zu lernen, dass Frieden besser ist als Krieg, der Schutz der Umwelt
wichtiger ist als die Zerstörung, macht dich mitverantwortlich für unsere
Erde. Dies zu lernen bedeutet danach zu leben. (Manchmal ist es
schwieriger, eine gemeinsame und gerechte Lösung für einen Streit zu
finden, als auf Spielsachen aus Plastik zu verzichten).

30. Wenn Kinder einer Minderheit angehören
In der Schweiz gibt es zum Beispiel Kinder, die eine sehr seltene Sprache
sprechen - das Romanische. Diese Kinder gehören zu einer Minderheit. Für
sie ist es wichtig, dass sie ihre Sprache zu Hause, in der Schule oder im
Dorfe sprechen können, romanische Zeitungen lesen und romanische
Sendungen am Radio und im Fernsehen verfolgen können. Sie sollen ihre
Sitten und ihr Brauchtum pflegen. Die Mehrheit muss in ihren
Entscheidungen auf die Minderheit Rücksicht nehmen und ihnen Schutz
gewähren. In vielen Ländern gibt es Minderheiten, z. B. die Indianer in Nord-
und Südamerika, die Ureinwohner in Australien, die Samen in Finnland...

31. Kinder brauchen Freizeit
Ruhe, Erholung und Spiel sind wichtige Augenblicke im Leben jedes Kindes.
Schulferien, Zeit zum Spielen, Werken, deine Freunde zu treffen, ins
Museum, Kino oder in eine Ausstellung zu gehen, dir ein Theater oder eine
Zirkusvorstellung anzusehen, all das bereichert das Leben.
Die Städte und Gemeinden achten darauf, dass ihre Kinder und
Jugendlichen Möglichkeiten zur vielfältigen Freizeitgestaltung haben.

32. Wenn Kinder arbeiten
Täglich gehst du zur Schule. Dafür verwendest du einen grossen Teil deiner
Zeit. In vielen Ländern verbringen Kinder die meiste Zeit damit, Geld zu
verdienen, damit die Familie überleben kann. Diese Kinder haben weder Zeit
zum Spielen noch Zeit zum Lernen. Das Übereinkommen will alle Kinder vor
Kinderarbeit und Ausbeutung schützen. In disem Sinn erlassen die
Regierungen der verschiedenen Länder Gesetze, die sagen von welchem
Alter an Kinder arbeiten dürfen, wie viele Arbeitsstunden erlaubt sind und wie
viel ein Geschäftsinhaber für die Arbeit bezahlen muss.

33. Wenn Kinder trinken, rauchen oder Rauschgift nehmen
In vielen Ländern - auch bei uns - nehmen Kinder Drogen. Sie nehmen
Tabletten, schnüffeln, trinken Alkohol, rauchen oder spritzen sich
Rauschgift. Drogen zerstören die Gesundheit, den Willen und die engsten
Freundschaften - obwohl sie für kurze Zeit das Gefühl des Glücklichseins
vermitteln und vieles vergessen lassen. Kinder, die ohne Drogen nicht leben
können, sind abhängig. Sie brauchen Hilfe von Ärzten und Psychologen.
Die Kinder vor Drogen zu schützen, sie über die Gefahr der Abhängigkeit zu
informieren und Hilfe anzubieten, ist die Aufgabe der Regierungen.
Manche Kinder verkaufen für Erwachsene Rauschgift. Drogenverkauf aber ist
strafbar - auch für Kinder. Um die Kinder vor diesen Straftaten zu schützen,
erlassen Regierungen Gesetze. Diese sagen, dass Erwachsene Kinder für
den Drogenverkauf nicht missbrauchen dürfen.

34. Wenn Erwachsene Kindern zu nahe treten
Dein Körper gehört dir. Niemand hat das Recht, dich zu berühren, wenn du
es nicht wünschst oder wenn es dir nicht angenehm ist. Du hast das Recht,
nein zu sagen.
Manche Erwachsenen berühren Kinder unangenehm. Sie schlagen oder
treten sie. Beides tut weh. Aber auch bei Berührungen, die sich für dich
komisch anfühlen, hast du das Recht, nein zu sagen. Ablehnen kannst du,
wenn Erwachsene dich länger drücken und festhalten, als du möchtest.
Wehren musst du dich, wenn sie dich an deiner Scheide, deinem Penis oder
deinem Po streicheln wollen oder dich dazu bringen wollen, sie auf eine Art
anzufassen, die du nicht magst. Für Kinder ist dies abstossend und sehr
schlimm. Viele Kinder sprechen nicht darüber. Sie haben Angst und fühlen
sich bedroht. Manche schämen sich dafür, obwohl sie keine Schuld daran
haben. Diese Kinder brauchen Hilfe von Menschen, die ihnen glauben und
denen sie vertrauen können.

35./36. Wenn Kinder ausgebeutet werden)
Es gibt Erwachsene, die nützen das Vertrauen von Kindern aus. Sie handeln
mit Kindern, verkaufen oder entführen sie. Auch davor und vor anderen
Formen der Ausbeutung müssen Kinder geschützt werden.

37. Wenn Kinder gequält werden
Manche Kinder stehlen oder verletzen Menschen so schwer, dass diese
Kinder bestraft werden oder im Gefängnis leben müssen. Wenn Kinder
bestraft werden oder im Gefängnis leben, brauchen sie Schutz. So dürfen
sie nicht gequält, gefoltert oder misshandelt werden. Auch dürfen Kinder
nicht mit Erwachsenen in derselben Zelle leben.
Kinder dürfen nicht für ihr ganzes Leben zu Gefängnisstrafen verurteilt
werden. Auch Todesstrafen für Kinder sind nicht erlaubt, selbst dann nicht,
wenn sie sehr Schlimmes getan haben.
Wenn ein Kind im Gefängnis leben muss, soll diese Zeit möglichst kurz
sein. Auch im Gefängnis sind sie Kinder. Sie brauchen Unterricht und Zeit
zum Spielen. Der Kontakt mit ihrer Familie soll nicht abbrechen.
Viele Richter und Richterinnen weisen Kinder in ein Erziehungsheim ein und
nicht ins Gefängnis. Eine Verurteilung zu Gefängnis soll nur dann erfolgen,
wenn das Kind nicht von seinen Straftaten abzuhalten ist.

38. Kinder im Krieg
Es gibt Länder, wo Kinder Soldaten sind und in den Krieg ziehen müssen.
Krieg ist aber kein Spiel, und Kinder müssen davor geschützt werden, als
Soldaten teilzunehmen.
Wenn in einem Land Krieg geführt wird, müssen die Kinder, die Frauen und
die alten Menschen besonders geschützt werden.

39. Was bedeutet Wiedergutmachung
Es gibt Kinder, die trotz der Gesetze gequält, gefoltert, misshandelt oder
ausgebeutet werden. Es gibt Kinder, die an Kriegen teilnehmen mussten.
Sie alle haben grosses Leid erfahren. Diese Kinder haben das Recht auf
Wiedergutmachung. Es bedeutet, dass die Kinder ärztliche Hilfe, Zeit für
Gespräche, Zeit sich in Ruhe zu erholen, erhalten.

40. Wenn Kinder eine Straftat begehen
Manche Kinder klauen Fahrräder, knacken Autos, brechen in Geschäfte ein
oder verkaufen Drogen. Sie können vor Gericht gestellt werden. Richter und
Richterinnen, die eine Strafe festlegen, bedenken das Alter des Kindes und
seine Zukunft. Es kommen nur Strafen in Frage, die das weitere Leben des
Kindes nicht zerstören.
Kein Kind wird bestraft, ohne dass vorher geprüft wird, ob es schuldig ist.
Erst wenn man die Schuld nachweisen kann, gilt das Kind als schuldig.
Vor Gericht muss jemand dem Kind helfen, sich zu verteidigen. Seine Eltern
oder ein Anwalt können dies tun.
Kein Kind darf gezwungen werden, vor Gericht als Zeuge oder Zeugin
auszusagen.
Das Gericht darf den Namen des Kindes gegenüber der Presse, dem
Fernsehen oder dem Radio nicht preisgeben. Auch können Zuschauer vom
Prozess ausgeschlossen werden.
Wenn die Gerichtsverhandlung in einer anderen Sprache stattfindet, hat das
Kind das Anrecht auf eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher.
Wenn ein Kind vom Gericht verurteilt wird, hat es das Recht, dieses Urteil
von einem höheren Gericht überprüfen zu lassen.

41. Die besseren Gesetze gelten
Wenn das Gesetz eines Landes die Kinder besser schützt, als es dieses
Übereinkommen tut, soll das bessere Gesetz gelten.
Aufgeschriebene Rechte nützen nicht viel, wenn die Kinder über ihre Rechte
nicht Bescheid wissen und die Erwachsenen nicht wissen, wie sie Kindern
zu ihren Rechten verhelfen können. Aufgeschriebene Rechte nützen auch
nicht viel, wenn man sich nicht darum kümmert, ob sie eingehalten werden
oder nicht. Die Regierungen der Länder haben sich mit ihrem Beitritt zum
Übereinkommen verpflichtet, die Kinderrechte bekannt zu machen und dafür
zu sorgen, dass sie durchgesetzt werden. Ob dies aber wirklich geschieht,
muss von Zeit zu Zeit überprüft und kontrolliert werden.
Die Regierungen wählen zehn Frauen und Männer, die diese Aufgabe
übernehmen. Für vier Jahre gehören sie dem Ausschuss an, der die
Kinderrechte überwacht. Natürlich müssen diese Frauen und Männer Kinder
verstehen, ihre Probleme sehen und die Verstösse gegen ihre Rechte
erkennen.
Alle Regierungen, die dem Übereinkommen beigetreten sind, berichten das
erste Mal zwei Jahre nach der Ratifizierung dem UNO-Generalsekretär, was
sie zur Verwirklichung der Kinderrechte getan haben. Der Generalsekretär
leitet den Bericht an die zehn Frauen und Männer weiter. Diese wiederum
berichten alle zwei Jahre der UNO-Generalversammlung, was die
Regierungen in den einzelnen Ländern für die Kinder getan haben.
Nicht nur die Regierungen der Staaten berichten über die Verwirklichung der
Rechte. Auch UNICEF beteiligt sich daran. UNICEF heisst «United Nations
International Children's Fund». Es ist jene Organisation der UNO, die sich
besonders für die Kinder in der ganzen Welt einsetzt. UNICEF kann an den
Sitzungen des Ausschusses teilnehmen und diesen bei ihrer Arbeit
unterstützen.
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